Problemlösung durch die physikalische Wasserbehandlung mit Aqua-4D®
Landwirtschaftliche Wassersysteme sind für pathogene Biofilmbesiedelung prädestiniert. In Brunnenanlagen mit Ansaugrohr, Pumpen und Wasserspeichern fehlt der hermetische Abschluss gegenüber der Außenwelt. Die Besiedelung erfolgt bereits am Ansaugrohr und wird vom Wasserfluss weiter getragen. Kleine Öffnungen in den Leitungen und Behältnissen fördern den Eintrag, so dass der Biofilm von den Verbrauchsarmaturen (Trinknippeln, Tränken, etc.) in die Leitungen hinein wächst. Aus diesem Grund werden auch Anlagen, die mit Stadtwasser betrieben werden, mit Biofilmkulturen besiedelt.
Das in der Schweiz von Planet Horizons Technologies entwickelte physikalisch-technische Verfahren setzt dort an, wo die Probleme entstehen: Bei der Unterbindung und dem Abbau des Biofilms.
Eine geeignete elektromagnetische Behandlung beeinflusst verschiedene Interaktionen im Wasser: das hydrophile/hydrophobe Verhalten, ionische Interaktionen (Zeta-Potential), Grösse und Form der Wassercluster welche die Proteine umhüllen oder sich auf den Zwischenflächen und Oberflächen befinden, die Lösekapazität, etc. Die durch die EPS-Bildung der Biofilmkulturen produzierten Proteine können sich nicht mehr an den Leitungswänden anheften. Vorhandener Biofilm löst sich ab und der Aufbau von neuem Biofilm wird verhindert.
Planet Horizons Technologies (PHT) hat für diese Zwecke ein spezifisches Standardgerät Aqua-4D® entwickelt, das sich mittlerweile 10 Jahre in der landwirtschaftlichen Praxis bewährt hat. Die Anlage besteht aus einem High-Tech Steuergerät (Command 60 oder Command 360) und einem oder mehreren Rohren (Tube 60 oder Tube 360), die mit 2 integrierten Kupferspulen die elektromagnetischen Eigenschaften des Wassers modifiziert.
Der Einfluss auf die Verkrustung hat auch einen wesentlichen indirekten Effekt, indem es diese Ablagerungen verhindert, welche für den Biofilm Fixierungspunkte darstellen (die Oberflächen sind weniger glatt), sowie für deren Vermehrung das notwendige Substrat darstellen.
In Berührung mit Leitungsoberflächen beeinflussen die molekularen Wasserschichten das hydrophobe Verhalten der Leitungswände. Die elektrophysikalische Spannung zwischen Leitung und konditioniertem Wasser wird verringert
Eliminierung und Verhinderung des Biofilms

1) Der existierende Biofilm löst sich ab. Die Wasserstruktur an der Grenzfläche des Biofilms verändert sich.
2) Die Wechselwirkungskräfte an der Grenzfläche verändern sich, der Biofilm kann nicht mehr anhaften.
Interaktion von Proteinen mit Oberflächen und Flüssigkeiten

Die Komplexität des Phänomens der Adsorption von Proteinen hängt weitgehend mit der Heterogenität der Proteinstrukturen sowie derjenigen der adsorbierenden Oberflächen (Metal, Glas, PVC, etc.) zusammen. Diese Heterogenität kann Interaktionen verschiedenster Natur erzeugen, welche verknüpft sind mit der Anwesenheit von hydrophoben, polaren oder geladenen Bereichen an der Oberfläche der Materialien oder Proteine. Die Arten der normalerweise entstehenden Interaktionen zwischen den Proteinen und der Oberfläche sind: elektrostatische (oder ionische) Interaktionen, die Van Der Waals Interaktionen, die Wasserstoffbindungen, die hydrophoben oder polaren Interaktionen.
